Irene GUNNESCH
Kurzbiographie:
Geboren und seither "lebhaft" in Linz.
Zunächst Be/WE-Studium an der Linzer Kunsthochschule.
Nach der Erkenntnis, nicht für das Lehramt geeignet zu sein, weitere Aufnahmsprüfung
an der Kunsthochschule und Wechsel in die Meisterklasse für Malerei und Grafik
(bei Peter Kubovsky, Dietmar Brehm, Laurids Ortner). Karikaturen und Cartoons für Tagblatt,
AZ, Linzer Rundschau, OÖN, Buchillustrationen (u.a. "Sirene. Echte Heuler").
Bühnenbilder für zwei Theaterproduktionen im Posthof Linz("Magic Afternoon", Regie: Hans Escher;
"Die Leiden des jungen W.", Regie: Karl Achleitner)
Ausstellungsbeteiligungen: Ursulinenhof LInz (CdB "Junge Kunst in Linz"), Stadtwerkstatt, Kunsthochschule.
Mehrere multimediale Performances: u.a. Sporthalle Linz, U4-Wien, Schlachthof Wels, Brucknerhaus Linz.
Künstlerischer Schwerpunkt:
In meinen Schwarz-Weiß-Zeichungen geht es grundsätzlich um die Themen Licht und Sehen.
Bedingt durch meine starke Kurzsichtigkeit (12 Dioptrien) sind das für mich existenzielle Bereiche,
in die auch der Faktor Bedrohung und Angst hineinspielt. Die wolkig verdichteten Linien auf meinen
Arbeiten, in denen ich jeweils für mich wesentliche Gegenstände des Alltags transportiere, sind
somit auch Metaphern auf meine verminderte Sehfähigkeit ohne Kontaktlinsen.
Es gibt dabei mehrere Blöcke zu den Themenkreisen Schatten, Nachbilder oder Negativbilder.
Meine aktuellen Arbeiten, an denen ich seit etwa vier Jahren werke, bezeichne ich als „Ablichtungen“. Es gibt derzeit die Reihen „seestück“ von Atterseewasser, „stromstück“ von der Donau und „badstück“ von Pools, Thermen und Badewannen. Sie werden in limitierter Auflage zu Werkgruppen kombiniert (Formate 40 x 60 bzw. 1,20m x 1,80m). Es geht mir dabei um Masse, Bewegung, Licht, grafische und malerische Aspekte von Wasser als natürlicher Ressource.
