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1955 |
Vereinsgründung, initiiert durch Hans Sturmbauer und Ernest Schimmel. Dazu kamen unter anderen Anderl, Dunzendorfer, Glaubacker, Schnetzer, Haider. Zentrale Gestalt und bis zu seinem Tode (1963) Präsident, ist der Wahl-Hirschbacher Franz von Zülow. |
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1960 |
Zu Malern und Bildhauern finden auch Kunst- und Heimat-Historiker, sowie Literaten und Musiker. Ausstellungen und Symposien - besonders aktiv Dr. Herta Schober - beleben den künstlerischen Leeraum Mühlviertel. |
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1961 |
Erste repräsentative Ausstellung im Landesmuseum. Die Kulturzeitschrift "Mühlviertler Heimatblätter" wird gegründet. Unter Schriftleiter Rudolf Pfann wird diese Vierteljahreszeitschrift zu einer Dokumentation der Verinigung, Reproduktionsmöglichkeit für Literaten Kistoriker, bildnerisch Schaffende. Vermittelt zeitgenössisches und historisches Kulturleben aus dem Mühlviertler Raum in Wort und Bild. |
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1971 |
"Woche der MGK" in Grein |
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1972 |
Eine ganze Woche Mühlviertler Kunst in Linz: Die Linzer Universität beheimatet eine Großausstellung der MKG, Mitveranstalter sind das Stifter-Institut und der Linzer City Ring. Ausstellungen, Schaufenstergestaltungen, Autoren-Lesungen, Vorträge finden überdurchschnittliches Interesse. Der Leiter der Gruppe Maler, Ernst Balluf, verstärkt die Aktivitäten in der MKG, entwirft ein neues Signet. An Ehrenmitglied Dr. Otto Wutzel wird der "Zülow-Ring" verliehen. |
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1973 |
"Woche der Mühlviertler Künstlergilde" in Bad Leonfelden. Ausstellungen, Kunst-Standlmärkte, Vorträge, Konzerte, Autoren-Lesungen, Theater. Kunst Standlmärkte werden zur ständigen Einrichtung, gerne und gut besucht. Vermehrte Veranstaltungen - eine Kerngruppe formiert sich unter der Leitung von Ernst Balluf: wertfrei einige Namen wie Balder, Gerger, Grubauer, Haider, Mold, Puchberger, Reifenauer, Stockenhuber, Url als die beständigsten Aktivisten der bildenden Kunst. Musikalische Veranstaltungen mit und durch Friedl, Kinzl, Pfann und Wiplinger. Literarisches mit Lyrik, Prosa und Theater mit und von Fellinger, Haill, Kain, Pilz und Ratzenböck. Stürmische Streitgespräche über die Einstellung zum künstlerischen Schaffen und dessen Ausdrucksformen entwickeln sich. Ernst Balluf gründet die "Zülow Gruppe" und öffnet damit Grenzen. |
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1974 |
Die Mühlviertler Künstlergilde wird überregional: Künstler und Kulturschaffende, die im Mühlviertel leben oder/und solche die sich durch ihre Arbeit zu dieser Region hingezogen fühlen. Darüberhinaus Kulturschaffende, die ihr kulturelles Anliegen gemeinsam mit Mühlviertler Künstlern verwirklichen wollen. Ermöglicht und erleichtert nunmehr durch eigene Veranstaltungsräume und verbesserte Druckqualität der "Mühlviertler Heimatblätter" im OÖ. Landesverlag. Erste Ausstellung der Zülow-Gruppe im Pfarrheim Urfahr. |
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1975 |
Eine Zülow Ausstellung stellt als Erstveranstaltung die neuen Galerieräume im Ursulinenhof vor. Unter der Galerieleitung von Ernst Balluf finden immer mehr freischaffende Künstler Ausstellungsmöglichkeiten. |
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1978 |
Die Zülow-Gruppe erweitert die internationalen Verbindungen. Deutschland, Schweiz, Italien, UdSSR und USA sehen Werke von "Mühlviertler Künstlern". |
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1979 |
Schriftleiter Rudolf Pfann und Präsident Franz Kiesenhofer sterben kurz hintereinander. Die Schriftleitung der "Mühlviertler Heimatblätter" übernimmt Peter Ratzenböck. Großausstellung "Das Porträt" in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landesregierung. |
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1981 |
Jubiläumsjahr für die Mühlviertler Künstlergilde: 25 Jahre "Mühlviertler Künstlergilde" 20 Jahre "Mühlviertler Heimatblätter" 10 Jahre "Zülow-Gruppe" Großausstellung "Raum Mühlviertel", festliche Lesung aus dem Jubiläumsheft der Kulturzeitschrift im Ursulinenhof sowie Aktivitäten wie "Fahnenmalen" und "Hausbänke" im Mühlviertler Ort Lembach. An Ernst Balluf wird der "Zülow-Ring" verliehen. |
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1982 |
Großausstellung "Donaulandschaft" in den Galerieräumen im Ursulinenhof. Neubenennung der "Mühlviertler Heimatblätter", nunmehr "Mühlviertler Kulturzeitschrift". Gründungsmitglied Hans Sturmbauer wird zum Ehrenpräsidenten der MKG ernannt. |
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1983 |
Großausstellung "1000 Jahre Oberösterreich" im Ursulinenhof, Gastausstellung "Donaulandschaft" im Grazer Künstlerhaus. "Galeriegespräche am Sonntagvormittag": Mit Maler Ernst Balluf, dem Bildhauer Erich Ruprecht und dem Literaten Hugo Schanovsky spricht über deren Leben und Werk Peter Ratzenböck. |
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1984 |
Großausstellung "Arche Mühlviertel - Hund,Katz und andere Viecher" im Ursulinenhof. "Galeriegespräche am Sonntagvormittag" mit den Literaten Franz Kain, Henriette Haill und dem Maler Robert Mittringer. |
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1985 |
Großausstellung "Brucknerland Oberösterreich" von 25 bildenden Künstlern in Södertälje (Schweden) organisiert von Ernst Balluf und dem Industriellen Bertil Östbo. |
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1986 |
Literarische Veranstaltungsreihe im Atelier Haider in Pulgarn/Steyregg. Öffentliche Präsentation der Kulturzeitschrift ("Aufgeblättert") im Bildungshaus St. Magdalena. Großausstellung "Helangor-Schweden-Impressionen" im Ursulinenhof sowie unter anderem Gedächtnisausstellung "Franz Poetsch". Dem verdienten Förderer der MKG, Bertil Östbo, wird die Ehrenmitgliedschaft verliehen. |
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1987 |
Im Rahmen der Feiern "10 Jahre Ursulinenhof" Großausstellung "Das große Format", Theateraufführung in franz. und deutscher Sprache unter der Leitung von Willi Koller, Lesungen. |
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1988 |
Großausstellung im Ursulinenhof zum "Thema 1938" und Präsentation von 10 Künstlern der MKG im Fliegerhorst Vogler in Hörsching. |
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1989 |
Ehrenpräsident Prof. Sturmbauer zeigt die Ausstellung "Meilensteine - Etappen" einen Überblick über sein Lebenswerk. Im Sommer stellt sich die "Donau-Wald-Gruppe" Passau in den Galerieräumen vor. Im Herbst zeigen 14 Künstler der Zülow-Gruppe ihre Werke in der St.Anna Kapelle in Passau unter dem Titel "Brucknerland OÖ" und in Budweis präsentieren 15 Künstler der MKG das "Stifterland OÖ". |
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1990 |
Anläßlich des Stadtjubiläums "500 Jahre Linz" gestaltet die MKG eine Großausstellung "Begegnung mit Linz", die im Herbst auch in Schwabach bei Nürnberg gezeigt wird. |
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1991 |
Der Künstlerbund Schwabach stellt seine Mitglieder in einer Gegenausstellung in der Galerie der MKG vor. Anläßlich des 70. Geburtstages von Prof. Ernst Balluf präsentiert er gemeinsam mit Gerhard Balder, Wolfram Mold und Ernst Reifenauer Eindrücke von Exkursionen nach "Venezia MCMXC". Im Forschungsinstitut für symbolisches Rechnen, dem RISC im Schloß Hagenberg, gestalten Mitglieder der MKG eine Ausstellung "Mühlviertel - Versuch der Annäherung". |
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1992 |
Schwerpunkt "Künstler aus den Bundesländern" - neben Edith Temmel aus Graz präsentiert die MKG 3 Künstler aus Salzburg und einen Niederösterreicher. |
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1993 |
Zwei der ätesten Mitglieder, Gründungsmitglied Prof. Stumbauer und Prof. Stockenhuber, präsentieren gemeinsam Malerei und Plastiken. Die Holländerin Monika Rotgans zeigt iberische Impressionen, Prof. Fischlhammer entführt nach Griechenland, Hans Weyringer bereist die Welt, Peter Kraml den Himmel. Dazu "Köpfe" von R.Wall und Satiren von G. Gepp. Zusätzlich zu den traditionellen Lesungen, seit 1992 ins Schloß Hagenberg übersiedelt, lockt ein Nachmittag mit Kinderbuchautoren jugendliche Zuhörer. Konsulent Peter Ratzenböck übernimmt die Schriftleitung der Kulturzeitschrift. |
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1994 |
Mit einer Ausnahme gestalten Mitglieder der MKG das Jahresprogramm. Franz Joachim von Zülow, der Sohn des ersten Präsidenten der MKG, feiert mit einer Ausstellung seinen 70. Geburtstag. Jutta Skokan übernimmt die Schriftleitung der Kulturzeitschrift. |
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1995 |
Zum 40jährigen Bestehen der MKG ehren die Mitglieder den Gründungspräsidenten Franz von Zülow in Form von persönlicher bildnerischer Auseinandersetzung mit seinem Werk. Auch die Literaten laden zu einer Lesung in die Galerie. Anläßlich der Ausstellungseröffnung wird dem Gründungsmitglied Prof. Hans Stumbauer die Ehrennadel der MKG verliehen. Die Auslandskontakte werden mit der Präsentation von 2 Künstlerinnen aus Deutschland (Renate Christin, Gabriele Stolz) fortgesetzt. |
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1996 |
"1000 Jahre Österreich - Ein Portät" = Großausstellung der Mitglieder in den Galerieräumen. Dazu eine Gemeinschaftspräsentation der Vizepräsidenten Balder und Balluf, Plastiken von Marinica erinnern an die gr. Mythologie, Holzschnitte von Bernhard an seinen Aufenthalt in Neuguinea, Metaphern der menschl. Existenz spiegeln die Gouachen von Fischlhammer wieder. In der "Literarischen Virtelstunde" vor Ausstellungseröffnungen stellen sich auch die Literaten der MKG den Besuchern der Galerie vor. |
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1997 |
Zwei Gedächtnisausstellungen erinnern an Mitglieder der ersten Stunde - Albrecht Dunzendorfer und Franz Glaubacker. Schwerpunkt Bayern: Eine Münchnerin, ein Münchner, die Gruppe 91 mit 3 Malern, 1 Plastiker. Aus entgegengesetzten Ecken des Mühlviertels - Angela Berger mit Radierungen, Christine Ortner mit naiven Bildern aus dem Jahreskreis. |
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1998 |
Anläßlich des Europäischen Kulturmonats zeigen 3 Künstlerinnen (Paris, Regensburg, Salzburg) und 1 Florentiner ein "Gemeinsames Haus Europa". Ein weiterer Florentiner und ein Münchner präsentieren Malerei; Keramik und Skulpturen aus Sperrholz von Gildenmitgliedern kompletieren das Ausstellungsprogramm. 16 Künstler der MKG zeigen ihr vielseitiges Schaffen im Kloster Asbach in Bayern. |
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1999 |
Zwei Ausstellungen erinnern an verstorbene Mitglieder - Lothar Fink (+ 1978), Ernst Willi (+ 1999). Neumitglied Pit Nimmervoll legt "Fundstücke" malerischer Art vor, Nico Marinica präsentiert Steintorsi. 2 Wienerinnen und 2 deutsche Künstlerinnen - Vielfalt des Ausdrucks in Malerei, Grafik, keramischen und Holz/Bandeisen-Objekten. |
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2000 |
Eine vielbeachtete Werkschau des 1973 verstorbenen Linzers Ernst Reischenböck eröffnet das Jahr, ein Senegalese entführt malend ins afrikan. "Licht", H. Bernhards Holzschnitte inspirierte Asien, vergnügliche "Ei"ersuche bescheren Grete und Ernst Willi in Bild und Filigranarbeit, während H. Steiner mit Holzintarsien "malt". Und zur Jahrtausendwende halten 21 Mitglieder in vielfältigen Techniken "Rückblick", wagen einen "Ausblick". |
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2001 |
"ZÜLOW GRUPPE" - mit neuem Namen ins neue Jahrtausend!
46 Jahre nach ihrer Gründung ersetzt nun die ZÜLOW GRUPPE die Gilde, nachdem die ursprüngliche Bedeutung einer Künstlergilde - als Vereinigung verschiedener Sparten des künstlerischen Ausdrucks - im Laufe der Vereinsgeschichte, vor allem aber im Zuge des sich wandelnden Kunstverständnisses nicht mehr gegeben ist.
In Reverenz an ihren ersten Präsidenten betont die Vereinigung das Bekenntnis zu seinem vielseitigen künstlerischen Tun, die kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig verändernden Umwelt.
Mit der neuen Bezeichnung "ZÜLOW GRUPPE wird das Vorurteil der engen Begrenztheit - sowohl die räumliche als auch die künstlerische betreffend - abgebaut, die längst vollzogene Ausweitung des Ausstrahlungs- und Einflußbereiches dokumentiert. |